Dogma #2 – Idioten, Dänemark 1998, Regie: Lars von Trier, 101 Min.

  1. -Der Skandalfilm von Cannes 1998.





Originaltitel

Idioterne

Produktionsland

Dänemark / Schweden / Frankreich / Niederlande / Italien

Produktionsjahr

1998

Genre

Drama, Komödie

Lauflaenge ca. 110 min.

FSK 16


Darsteller

Bodil Jørgensen

Jens Albinus

Troels Lyby

Nicolaj Lie Kaas


Stab

Regie: Lars von Trier

Drehbuch: Lars von Trier

Kamera: Lars von Trier

Produktion: Vibeke Windeløv


Foto Quelle:  © NFL



    Kurzinfo



Eine komische und tragische Züge verbindende Provokation über moralische Korrektheit, bürgerliche Heuchelei und Infantilismus, die Hardcore-Szenen in den Mainstream einführt, aber nicht ihretwegen erregend ist. Zunächst scheint es nur Spaß-orientierter Selbstzweck zu sein, der eine Gruppe junger, geistige Behinderung simulierender Leute veranlaßt, sich in der Verlegenheit und unterdrückten Empörung gut erzogener Bürger zu baden.



Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Idioten


    Bio



1956 in Kopenhagen geboren, verlebte er eine nicht unbedingt glückliche Kindheit. Lars von Trier wurde (und wird?!) von diversen Phobien geplagt und hatte einen Hang dazu, alles kontrollieren zu wollen. Als Ventil begann er sich mit dem Filmemachen zu beschäftigen. Nach seiner Schulausbildung besuchte er dann auch die dänische Filmhochschule. In dieser Zeit schlich sich auch das „von“ in seinen Namen. Angeblich als eine Hommage an den Regisseur Josef von Sternberg. Bereits während seines Studiums entstanden einige viel beachtete Kurzfilme.


Nach seinem Abschluss begann Lars von Trier mit der Arbeit an der „Europa-Trilogie“, welche die Filme „The Element of Crime“ (1984), „Epidemic“ (1987) und „Europa“ (1981) umfasst. Die Streifen brachten ihm erste internationale Aufmerksamkeit. Besonders „Europa“ sorgte unter den Filmschaffenden für Furore. Der Film wurde für die Golde Palme von Cannes nominiert und erhielt bei diesem Festival den Preis der Jury. Steven Spielberg soll Lars von Trier aufgrund des Films ein Projekt in Amerika angeboten haben, welches dieser aber ablehnte.


Zusammen mit dem Produzent Peter Albaek Jensen gründete der Regisseur Anfang der 90er Jahre die Produktionsfirma „Zentropa Enterprizes“, welche später viele der Filme vor Triers finanzierte. 1994 wagte sich der Däne erstmals auch an das Format einer TV-Serie. „Geister“, nach einem Roman von Stephen King, wurde der Renner im dänischen Fernsehen und verkaufte sich auch international so gut, dass 1997 mit „Geister 2“ eine weitere Mini-Serie aufgelegt wurde. Die Ur-Serie wurde 1996 in Deutschland mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.


Die 90ger waren aber nicht nur eine positive Zeit für den Filmemacher. 1995 offenbarte ihm seine Mutter auf dem Sterbebett, dass sein Vater nicht sein Vater ist. Die Begegnung mit dem leiblichen Vater verlief für Lars von Trier nicht gerade erfreulich. Auch seine erste Ehe wurde in dieser Zeit geschieden. Lars von Trier stürtze sich, nach Überwindung dieser privaten Krise, wieder in die Arbeit und arbeitete weiter an der „Golden Heart-Trilogie“, welche die Filme „Breaking the Waves“ (1996), „Idioten“ (1998) und „Dancer in the Dark“ (2000) umfasst und thematisch auf dem dänischen Märchen „Goldherz“ basiert. Besonders „Breaking the Waves“ und „Dancer in the Dark“ waren sehr erfolgreich und räumten mehrer Festivalnominierungen und Preise ab.


2003 startete Lars von Trier mit „Dogville“ seine „Amerika-Trilogie“. Der Film wartete mit einer Starbesetzung auf, allen voran Nicole Kidman, und wurde von den Kritikern wieder hoch gelobt. Der zweite Teil der Trilogie „Manderlay“ kam 2005 in die Kinos. Für 2009 ist "Washington" angekündigt.


Lars von Trier ist in zweiter Ehe mit Bente Froge verheiratet. Er hat aus seinen beiden Ehen 4 Kinder. Neben seiner Arbeit als Regisseur ist er auch ständig als Drehbuchautor tätig. Zitat http://www.moviesection.de/regisseure/76-Lars_von_Trier



































Filmografie Auswahl Stand 2011

  1. 1977: The Orchid Gardener (Orchidégartneren)

  2. 1979: Menthe – la bienheureuse (Kurzfilm)

  3. 1980: Nocturne

  4. 1981: Den sidste detalje

  5. 1982: Relief

  6. 1982: Bilder der Befreiung (Befrielses billeder)

  7. 1984: Element of Crime (Forbrydelsens element) (Europa I)

  8. 1987: Epidemic (Europa II)

  9. 1988: Medea

  10. 1991: Europa (Europa III)

  11. 1994: Hospital der Geister (Riget I)

  12. 1996: Breaking the Waves (Golden Heart I)

  13. 1997: Hospital der Geister (Riget II)

  14. 1998: Idioten (Idioterne) (Golden Heart II)

  15. 2000: Dancer in the Dark (Golden Heart III)

  16. 2003: Dogville (USA I)

  17. 2003: The Five Obstructions

  18. 2005: Manderlay (USA II)

  19. 2005: Dear Wendy (nur Drehbuch)

  20. 2006: The Boss of It All (Direktøren for det hele)

  21. 2007: Chacun son Cinéma - Jedem sein Kino (Segment: Occupations)

  22. 2009: Antichrist





    Bild




http://www.zeit.de/2003/44/Traum_2fLars_von_Trier


http://www.zeit.de/2003/13/Its_all_about_love


Rezentionen:


http://www.arthaus.de/idioten-arthaus_premium#extras


http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,18355,00.html


http://www.artists-e.com/d/regisseure/lars_von_trier/dogma.html


http://www.kino.de/kinofilm/idioten/49697.html


http://www.artechock.de/film/text/kritik/i/idiote.htm


Populärer ist sein Film "Dancer in the Dark" mit Björk in einer Hauptrolle,

der jedoch bereits wieder gegen einige der "Gebote" verstößt.


http://www.dancerinthedark-film.de



«Antichrist», der neue Film des Dänen Lars von Trier, ist ein tief aufwühlendes Werk. Und ein problematisches dazu



http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/verstoerender_geschlechterkampf_1.3500330.html


http://www.dancerinthedarkmovie.com



Zur DVD Edition


http://www.arte.tv/de/film/DVD-News/DVD-News-April-2006/1185032,CmC=1209734.html



DOGMA 95   - Idioten - Lars von Trier